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Angebote zur Unterstützung im Alltag

WICHTIGER HINWEIS: Dieses Verzeichnis ist auf dem Stand 31.12.2016. Eine aktualisierte Datenbank ist in Bearbeitung und wird die demnächst die die hier hinterlegte Datenbank der Landesinitiative Demenz-Service ablösen.

"Angebote zur Unterstützung im Alltag" nach § 45a SGB XI (ehemals: "Niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote") tragen dazu bei, Pflegepersonen zu entlasten, und helfen Pflegebedürftigen, möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung zu bleiben, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten und ihren Alltag weiterhin möglichst selbständig bewältigen zu können.

Zu den Angeboten zählen

  1. Betreuungsangebote,
  2. Angebote zur Entlastung von Pflegenden und
  3. Angebote zur Entlastung im Alltag.

Voraussetzung für eine Kostenerstattung durch die Pflegekasse ist es, dass der Anbieter des Unterstützungsangebotes vom zuständigen Kreis bzw. der betreffenden kreisfreien Stadt (bzw. vormals von der Bezirksregierung Düsseldorf) anerkannt ist. Eine übersicht über die bislang anerkannten Angebote finden Sie im Angebotsverzeichnis der Landesinitiative Demenz-Service NRW. Darüber hinaus können nach Landesrecht Betreuungs- und Entlastungsangebote von ambulanten Pflegediensten abgerechnet werden.

Die Kosten können bis zu einer Höhe von monatlich 125 Euro von der Pflegekasse übernommen werden. Die Erstattung der Aufwendungen erfolgt auch, wenn für die Finanzierung der Leistungen Mittel der Verhinderungspflege gemäß § 39 SGB XI eingesetzt werden. Weiterhin können bis zu 40% des Pflegesachleistungsbudgets für nach Landesrecht anerkannte Unterstützungsangebote im Alltag verwendet werden.

Die Beträge sind zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger und vergleichbar Nahestehender in ihrer Eigenschaft als Pflegende sowie zur Förderung der Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen bei der Gestaltung ihres Alltags.

Neben der Erstattung von Aufwendungen, die den Versicherten entstehen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a entstehen, können die Beträge auch genutzt werden für

    1. Leistungen der Tages- oder Nachtpflege,
    2. Leistungen der Kurzzeitpflege sowie
    3. Leistungen der ambulanten Pflegedienste im Sinne des § 36, in den Pflegegraden 2 bis 5 jedoch nicht von Leistungen im Bereich der Selbstversorgung,

Weitere Informationen zu Angeboten zur Unterstützung im Alltag finden Sie hier.

Informationen für Anbieter:
Anerkennungsverfahren von Angeboten zur Unterstützung im Alltag

Die bisherige Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige (HBPfVO) ist seit dem 01.01.2017 durch die "Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur in Nordrhein-Westfalen ( AnFöVO )" ersetzt worden.

Die Zuständigkeit für die Anerkennung von Unterstützungsangeboten im Alltag liegt danach seit dem 01.01.2017 nicht mehr bei der Bezirksregierung Düsseldorf, sondern bei den Kreisen und kreisfreien Städten.


Sie möchten einen neuen Antrag auf Anerkennung eines Unterstützungsangebotes im Alltag stellen?

Unter dem folgenden Link finden Sie weitere Informationen des MGEPA falls Sie einen Neueintrag stellen wollen auf:

  • Anerkennung von Unterstützungsangeboten im Alltag,
  • Anerkennung als Koordinierungsstelle für Betreuungskräfte (Einzelkräfte), die in einem unmittelbaren Beschäftigungsverhältnis mit dem Pflegebedürftigen stehen sowie
  • Anerkennung von Schulungskonzepten für die erforderliche 40-stündige Basisqualifizierung von Personen, die im Rahmen von Unterstützungsangeboten im Alltag als leistungserbringende Personen tätig werden.

Die Antragstellung erfolgt elektronisch (§ 22 AnFöVO). Zuständig für die Anerkennungen sind die Kreise und kreisfreien Städte. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach dem Sitz des Angebotes. Die Bezirksregierungen üben als Aufsichtsbehörde die Fachaufsicht aus und überwachen die Gesetzeserfüllung. Darüber hinaus sind Sie zuständig für die Anerkennung der Vergleichbarkeit einer Qualifizierung gemäß der Richtlinien, die auf der Grundlage des § 87b bzw. § 53 c SGB XI beschlossen wurden. Das MGEPA hat die oberste Fachaufsicht.

Eine aktuelle landesweite Übersicht über die neuen Kontaktstellen und Ansprechpersonen steht bislang noch nicht zur Verfügung. Bitte nehmen Sie dazu den Kontakt mit dem zuständigen Kreis bzw. der kreisfreien Stadt auf. Vereinzelt finden Sie bereits entsprechende Angaben auf den Internetseiten der Kreise und Städte.

+ Beschreibung anzeigen

Anerkannte Angebote sind in diesem Verzeichnis durch das Bürgerlogo NRW und den Zusatz "anerkannt nach § 45b SGB XI" kenntlich gemacht. Es werden auch niedrigschwellige Angebote ausgewiesen, die sich in erster Linie an Menschen mit geistigen Behinderungen richten. Die Zielgruppe ist teilweise ebenfalls ausgewiesen (Funktion in Bearbeitung).

 
 
 
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Angebote vor Ort

 
 
 
 
 
 
 
Anbieter: Familienunterstützender Dienst, Gescher
Tungerloh-Capellen 4, 48712 Gescher
Herr Lukas Tekampe
Tel: 02542 703-4450 · Fax: 02542 703-4906
E-Mail · Internet
 
 
 
 
Anbieter: Bischöfliche Stiftung Haus Hall
Tungerloh Capellen 4, 48712 Gescher
Herr Lukas Tekampe
Tel: 02542 703-4450
E-Mail · Internet
 
 
 
 
Anbieter: DeJaK-Tomonokai e.V.
Natorpstr. 37 F, 44795 Bochum
Frau Yoshiko Watanabe-Rögner
Tel: 0234-472982
E-Mail · Internet
 
 
 
 
 
 
 
 
  •  "Service mit Herz"primär für Menschen mit Demenzanerkannt nach §45b SGB XI als:
    Anderes niedrigschwelliges Betreuungsangebot
Anbieter: Barbara Honert
Hindenburgstraße 44, 58708 Menden
Tel: 02373/918833 · Fax: 02373/918832
E-Mail
 
 
 
 
Anbieter: NOAH gGmbH Gesellschaft zur sozialen Integration
Zum Kurgarten 11 a, 34414 Warburg
Frau Ilona Klein
Tel: 05641/7457028 · Fax: 05641/7475838
E-Mail
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  •  Heike Spilkerprimär für Menschen mit Demenzanerkannt nach §45b SGB XI als:
    Einzelbetreuung
Anbieter: Heike Spilker
Osterstraße 44a, 32105 Bad Salzuflen
Frau Heike Spilker
Tel: 05222 8037200 · Mobil: 0171-3595521
E-Mail · Internet
 
 
 
 
 
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Weitere Informationen und Unterstützungsangebote finden Sie auf den Seiten der
Demenz-Servicezentren