Vortrag "Schuld und Scham im Umgang mit Menschen mit Demenz" in Erkrath

16.01.2019

Schuld und Scham im Umgang mit Menschen mit Demenz
Vortrag für Angehörige am 16. Januar 2019, von 17.00 bis 18.30 Uhr


Der Umgang mit Menschen mit Demenz ist vor allem für pflegende Angehörige im Alltag oft schwierig und herausfordernd. Beziehungsverhältnisse können sich verändern, oft verschieben sich Grenzen – sowohl bei Betroffenen als auch bei Angehörigen. Scham und Schuld sind in diesem Zusammenhang bekannte Gefühle. Pflegende Angehörige sind oft über mehrere Jahre rund um die Uhr für die Betroffenen da und stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück. Sie nehmen neue Rollen ein und Verantwortungsstrukturen müssen neu definiert werden. Nicht selten findet man sich dann in Situationen wieder, in denen man von Schuldgefühlen geplagt ist. Für Angehörige ist es wichtig, sich langsam in die neuen Aufgaben einzufinden und sich dabei nicht selbst zu vergessen. Menschen mit Demenz sind auf der anderen Seite mit ihren Grenzen und ihrer Beeinträchtigung konfrontiert und geraten in Situationen der Scham , ja werden vielleicht auch von Angehörigen in Überforderung und Unwissenheit beschämt, was zu Angst, Trauer und Aggressionen führen kann.
In diesem Vortrag geht es vor allem darum, seine eigenen Grenzen wahrzunehmen und rechtzeitig um Hilfe zu bitten. Angehörige von Menschen mit Demenz können im Austausch mit anderen erfahren, wie sie sich selbst schützen können und auch, wie sie im Umgang mit Betroffenen leichter und einfühlsamer handeln können.


Veranstaltungsort:

Begegnungsstätte Alt und Jung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.,
Hildener Str. 19, 40699 Erkrath
Referentin: Monika Thöne, Dipl. Pädagogin, Integrative Tanztherapeutin (DGT)


Information und Anmeldung:
Begegnungsstätte Alt und Jung
Marion Wippermann
02104 – 216010
begegnungsstaette.erkrath@johanniter.de

Demenz-Netzwerk Erkrath,
Anika Hagedorn
0211-2495223
demenz-netzwerk@caritas-mettmann.de

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