Therapeutische Angebote

Für Menschen mit Demenz gibt es die therapeutischen Angebote Logopädie und Ergotherapie. Die Behandlung kann von einem Arzt verordnet werden und in Einzel- und Gruppentherapien erfolgen.

Ergotherapie
Die Ergotherapie begleitet, unterstützt und befähigt Menschen jeden Alters, die in ihren alltäglichen Fähigkeiten eingeschränkt oder von Einschränkungen bedroht sind. Wichtige eigene Betätigungen, wie beispielsweise die Selbstversorgung (sich waschen, sich kleiden, etc,…), Produktivität und Freizeitgestaltung sollen gefördert und erhalten werden. Die ergotherapeutische Behandlung umfasst handwerkliche, gestalterische sowie spielerische Übungen. Einen elementaren Bereich stellt das Üben von Tätigkeiten des alltäglichen Lebens (activities of daily living) dar. Durch Verbesserung, Wiederherstellung oder Kompensation der beeinträchtigten Fähigkeiten soll dem Patienten eine möglichst große Selbstständigkeit, Lebensqualität und Handlungsfreiheit im Alltag ermöglicht werden.

Logopädie
Die Logopädie ist eine noch junge medizinische, jedoch nichtärztliche Fachdisziplin. Sie richtet sich an Menschen, die in ihrer Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt sind. Dies kann sich sowohl durch Sprach- oder Sprech- als auch durch Redefluss-, Stimm- oder Hörstörungen zeigen. Im Rahmen dementieller Erkrankungen liegt der Fokus einer logopädischen Behandlung auf einem möglichst langen Erhalt verbliebener sprachlicher Fähigkeiten. Ziel der Logopädie ist es, die Kommunikationsfähigkeit der Patienten zu verbessern bzw. zu erhalten. Im Zusammenhang mit einer Demenz werden außerdem Schluckstörungen, die häufig im Krankheitsverlauf auftreten, diagnostiziert, beobachtet und behandelt.