Versorgungsforschung für pflegende Angehörige wird gefördert

Informations- und Koordinierungsstelle der LID NRW - am 9. Okt 2018

Das Forschungsprojekt „Gesund pflegen: Entwicklung eines Versorgungsmanagementsystems zur Identifizierung von Versorgungsbedarfen pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz“ (InA-Studie) wird mit rund 1,2 Millionen Euro gefördert. Es wird untersucht, wie pflegende Angehörige bei der häuslichen Versorgung von Menschen mit Demenz besser unterstützt und versorgt werden können. Die Pflege von Demenzerkrankten ist für die Angehörigen häufig eine enorme Herausforderungen. Sie ist Zeitaufwendig und körperlich sowie psychisch belastend. 

Bereits Ergebnisse der DelpHi-Studie in Mecklenburg-Vorpommern (weitere Infos hier) weisen erhöhte physische, psychische, emotionale und soziale Belastungen bei pflegenden Angehörigen auf. Daher möchten Projektleiterin Dr. Ina Zwingmann und ihr Team in der InA-Studie durch frühzeitiges Erkennen von Versorgungsbedarfen und gleichzeitgen angepassten Versorgungsleistungen wie bspw. Arztbesuchen, Angehörigengruppen, Physiotherapien oder Urlaubsvertretungen Belastungen und Gesundheitsbeeintrchtigungen bei pflegenden Angehörigen verhindern bzw. mindern. Daher setzt sich die InA-Studie als Ziel, ein praxistaugliches und computergestütztes Versorgungsmanagementsystem zu testen, welches u.a. Haus- und Fachärzte unterstützt.

Einen ausführlichen Beitrag zu diesem Forschungsprojekt finden Sie hier