Unterstützungsangebote im Alltag: Seit 1.1.2017 gilt in NRW die neue "Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag (...)" (AnFöVO)

Informations- und Koordinierungsstelle der LID NRW - am 12. Jan 2017

Ab dem 1.1.2017 heißen niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote: Angebote zur Unterstützung im Alltag (§45a SGB XI). Entsprechend wurde auch das Anerkennungsverfahren niedrigschwelliger Unterstützungsangebote angepasst und weiterentwickelt. Die bisherige Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige (HBPfVO) wurde ab dem 01.01.2017 durch die "Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur in Nordrhein-Westfalen ( AnFöVO )" ersetzt.

Die Zuständigkeit für die Anerkennung von Unterstützungsangeboten im Alltag liegt danach seit dem 01.01.2017 bei den Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, MAGS

Das Ministerium teilt mit, dass für bereits anerkannte Angebote die Regelungen der AnFöVO zu beachten sind. Informationen zu Übergangsregelungen und –fristen (z.B. zur Fachkraft-Kooperation und Qualifizierung von Einzelkräften) befinden sich auf der Internetseite des MAGS (siehe den folgenden Link).

Unter dem folgenden Link finden Sie weitere Informationen des MAGS falls Sie einen Neueintrag stellen wollen auf:

  • Anerkennung von Unterstützungsangeboten im Alltag,
  • Anerkennung als Koordinierungsstelle für Betreuungskräfte (Einzelkräfte), die in einem unmittelbaren Beschäftigungsverhältnis mit dem Pflegebedürftigen stehen sowie
  • Anerkennung von Schulungskonzepten für die erforderliche 40-stündige Basisqualifizierung von Personen, die im Rahmen von Unterstützungsangeboten im Alltag als leistungserbringende Personen tätig werden.