Informationen zur neuen AnFöVO gültig ab 01.01.2017

Demenz-Servicezentrum Region Westliches Ruhrgebiet - am 14. Jan 2017

Ergänzende Informationen des MGEPA: Seit 1.1.2017 gilt in NRW die neue "Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag (...)" (AnFöVO) - Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen

Ergänzende Informationen des MGEPA: Seit 1.1.2017 gilt in NRW die neue "Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag (...)" (AnFöVO)

Informations- und Koordinierungsstelle der LID NRW - am 12. Jan 2017

Ab dem 1.1.2017 heißen niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote: Angebote zur Unterstützung im Alltag (§45a SGB XI). Entsprechend wurde auch das Anerkennungsverfahren niedrigschwelliger Unterstützungsangebote angepasst und weiterentwickelt. Die bisherige Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige (HBPfVO) wurde ab dem 01.01.2017 durch die "Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur in Nordrhein-Westfalen ( AnFöVO )" ersetzt.

Die Zuständigkeit für die Anerkennung von Unterstützungsangeboten im Alltag liegt danach seit dem 01.01.2017 nicht mehr bei der Bezirksregierung Düsseldorf, sondern bei den Kreisen und kreisfreien Städten.Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Gesundheit, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, MGEPA

Nach Auskunft des Ministeriums werden die neuen zuständigen Behörden Anfang 2017 über die neuen Ansprechpartner-/innen vor Ort informieren. Weiterhin teilt das Ministerium mit, dass anerkannte Angebote erst einmal weiterarbeiten können wie gewohnt.

Für ein bereits nach altem Recht anerkanntes Angebot wird keine neue Anerkennung benötigt. Dies gilt zunächst auch für Entlastungsleistungen, die bereits seit 2016 erbracht werden und die mit den Pflegekassen abgerechnet werden können. Für diese Angebote gab es bislang eine Sonderregelung (eine Anerkennungsfiktion), die zunächst weiter gilt. Spätestens bis zum 30. Juni 2017 muss jedoch ein Antrag auf Anerkennung dieser Angebote gestellt werden.

Das Ministerium teilt weiterhin mit, dass auch für bereits anerkannte Angebote künftig die Regelungen der AnFöVO zu beachten sind. Informationen zu Übergangsregelungen und –fristen (z.B. zur Fachkraft-Kooperation und Qualifizierung von Einzelkräften) befinden sich auf der Internetseite des MGEPA (siehe den folgenden Link). Ab dem 1.1.2017 wird hier auch der Link zu einem elektronischen Antragsverfahren zur Verfügung stehen, über den ein Antrag auf Anerkennung neuer Angebote gestellt werden kann. 

Unter dem folgenden Link finden Sie weitere Informationen des MGEPA falls Sie einen Neueintrag stellen wollen auf:

  • Anerkennung von Unterstützungsangeboten im Alltag,
  • Anerkennung als Koordinierungsstelle für Betreuungskräfte (Einzelkräfte), die in einem unmittelbaren Beschäftigungsverhältnis mit dem Pflegebedürftigen stehen sowie
  • Anerkennung von Schulungskonzepten für die erforderliche 40-stündige Basisqualifizierung von Personen, die im Rahmen von Unterstützungsangeboten im Alltag als leistungserbringende Personen tätig werden.