Gesucht: TeilnehmerInnen zu Studie über "Kommunikation und Demenz"

Informations- und Koordinierungsstelle der LID NRW - am 28. Mai 2018

Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

PROJEKT Kommunikation und Demenz: Eine qualitative Untersuchung zum Wirkungsverlust und zum Wiederaufbau von Kommunikationsmacht zwischen Menschen mit der Diagnose Demenz und ihren Bezugspersonen in der häuslichen Versorgung.

Die Diagnose „Demenz“ kann das Familiengefüge aus den Angeln heben. Die Versorgung, Betreuung und Begleitung von Menschen, bei denen Demenz diagnostiziert wurde, findet für 2/3 der Betroffenen überwiegend im häuslichen Setting statt. Dort stehen Angehörige wie Betroffene vor dem Problem, das ‚Miteinander-Sein‘ trotz der demenzbedingten Ausfallerscheinungen jeden Tag aufs Neue mittels kommunikativem Handeln gestalten und aufeinander abstimmen zu müssen. Die Lebensqualität der betroffenen Menschen und die der Betreuenden hängen entscheidend davon ab, ob und wie dieses Kommunikationsproblem gelöst werden kann.

Doch wie funktioniert Kommunikation, wenn die Ordnung des Alltags innerhalb der Familie nach einer Demenzdiagnose durcheinander gebracht wird? Wie kommt es zum Abbau von Kommunikationsmacht bei Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen und welche neuen Formen der Handlungsabstimmung entstehen stattdessen?

Wie verändert die Diagnose Demenz die Kommunikation? - Das Projekt will diese Lücke schließen.

Kontakt:
Wenn Sie interessiert sind an der Studie teilzunehmen, können Sie telefonisch oder per E-Mail mit dem Projektleiter Prof. Dr. Jo Reichertz Kontakt aufnehmen:
Jo.Reichertz@kwi-nrw.de, Mobil: 0151 40171790

Weitere Ansprechpartnerinnen:
Verena Keysers (Projektkoordination), 0201 - 72 04 227
Anna-Eva Nebowsky , 0201 72 04 237

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