DZD informiert über neue Studien aus der Welt der Demenzforschung

Informations- und Koordinierungsstelle der LID NRW - am 6. Mär 2017

Kann Demenz im Alter auch persönliches Wachstum befördern? Diese und andere Fragen sind der Schwerpunkt in dem aktuellen Forschungsnewsletter des Dialog- und Transferzentrums Demenz (DZD. Dieser fasst 15 Studien kurz und verständlich zusammen. Neben einer umfangreicheren Literaturstudie zu der Frage, welche positive Erfahrungen im Zusammenhang mit Demenz identifiziert werden können, werden diesmal auch Forschungen mit dem Fokus auf positive Bedingungen für eine gelungene personifizierte Pflege von Menschen mit Demenz vorgestellt.

Bei der Literaturstudie geht es um das Streben und Erleben von Freude und Vergnügen im Zusammenhang mit bestimmten Aktivitäten wie gemeinsam Kochen, Spaziergänge, Musik, Lesen, Spiele und auch Kunst.

Die Studien zu einer gelungenen personifizierten Pflege von Menschen mit Demenz greifen folgende Aspekte auf: Die Umsetzung personzentrierter Pflege und Betreuung gelingt nur dann, wenn Mitarbeiter sie umsetzen können und wollen. Wenn dies gelingt – so zeigen die Studien – dann ist es das Ergebnis eines komplexen, aufwendigen, zeit- und wohl auch kostenintensiven Prozesses. Andere Forschungen beziehen sich auf Themen wie zum Beispiel die “Veränderung der Lebensweise ist wichtiger als gezielte Trainings”, “Trotz mangelnder Aufklärung bleibt das Vertrauen in den Hausarzt ungebrochen” oder auch “Die Lebensqualität in der eigenen Häuslichkeit ist deutlich höher als im Heim”. Weitere Ausführungen zu den Studien und Informationen über weitere Studien finden Sie im aktuellen Forschungsnewsletter des Dialog- und Transferzentrums Demenz (DZD) .