Dialogveranstaltung „Demenz 2030 – Wie wollen wir leben?“ im Haus der Universität Düsseldorf

Demenz-Servicezentrum Region Westliches Ruhrgebiet - am 5. Okt 2018

Der dritte Zukunftsdialog in der Veranstaltungsreihe „Demenz 2030 – Wie wollen wir leben?“ im Rahmen des gleichnamigen Themenjahres der Landesinitiative Demenz-Service NRW hat am Donnerstag, den 13.09.2018 im Haus der Universität Düsseldorf für den gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf stattgefunden. Veranstaltet wurde der Dialog von den Demenz-Servicezentren für die Regionen Bergisches Land, Düsseldorf, Niederrhein und Westliches Ruhrgebiet sowie vom Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Hörschädigung.

Ca. 90 geladene Gäste aus den Städten, Kreisen und Gemeinden, aus Politik und Verwaltung sowie Demenzexpertinnen und Demenzexperten, Leistungsanbieterinnen und Leistungsanbieter, Bürgerinnen und Bürger diskutierten über Möglichkeiten der Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Demenz und ihrer pflegenden Angehörigen und welche Weichenstellungen im Regierungsbezirk Düsseldorf jetzt und in naher Zukunft erforderlich sind.

Nach der Begrüßung durch den Stadtdirektor der Landeshauptstadt Burkhard Hintzsche, interviewte der Moderator Tom Hegermann zunächst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Demenz-Servicezentren zur Ausgangslage im Regierungsbezirk. Hier ging es um Angebote zur Unterstützung im Alltag und gesellschaftliche Teilhabe, Fragen zur Prävention von Demenzerkrankungen, Möglichkeiten der Selbstbestimmung und Selbsthilfe für Betroffene, Versorgungsstrukturen im ländlichen Bereich sowie um besondere Herausforderungen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die an Demenz erkrankt sind. Anhand filmischer Beiträge wurden innovative Projekte und Bürgerstimmen aus der Region vorgestellt.

Im anschließenden Podiumsdialog mit Vertreterinnen und Vertretern der Medizin, Wohlfahrtspflege und Kommune, Angehörigenselbsthilfe und Pflegekassen wurde diskutiert, wie Versorgungsnetze ausgestaltet sein sollten, um heutigen und zukünftigen Herausforderungen begegnen zu können. Mit dem deutlichen Hinweis, dass es nicht an Erkenntnissen, Konzepten und Ideen mangelt, sondern diese gemeinsam in aktives Handeln umgesetzt werden müssen. Im Nachgang hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, in Kleingruppen miteinander ins Gespräch zu kommen und ihre Ideen, Vorschläge und Wünsche zum Thema „Demenz 2030 – Wie wollen wir leben?“ im Plenum zu präsentieren.

Weitere Informationen zum Themenjahr sowie die filmische Dokumentation der Veranstaltung finden Sie unter https://mensch.nrw/leben-mit-demenz-2030/zukunftsdialog-duesseldorf-erste-eindruecke/ .

Bilder zur Veranstaltung:

Kick-Off zur Ausgangslage – Interview mit Vertreterinnen und Vertretern der Demenz-Servicezentren
v.l.: Peter Tonk (Demenz-Servicezentrum Düsseldorf), Arnd Bader (Demenz-Servicezentrum Bergisches Land), Margret Hennewig-Schnock (Demenz-Servicezentrum Niederrhein), Elke Riedemann (Demenz-Servicezentrum Westliches Ruhrgebiet), Tom Hegermann (Moderator)
 
 

Dialogrunde
v.l.: Birgit Görden (Angehörige aus Wuppertal), Katarina Esser (Dezernentin für Soziales, Gesundheit und Arbeit, Kreis Viersen), Ulrich Christofczik (Vorstand des Evgl. Christophoruswerk e.V., Duisburg/ Trägervertreter des Demenz-Servicezentrums Westliches Ruhrgebiet), Gunnar Peeters (Verband der Ersatzkassen e.V., Landesvertretung NRW), Prof. Dr. med. Nikolaus Michael (Krankenhaus Elbroich, Düsseldorf), Tom Hegermann (Moderator)
 
 

Veranstalter des Zukunftsdialogs