Demenz - Was tun?

Demenziell erkrankte Frau
Copyright: Claudia Thoelen

Die Diagnose Demenz stürzt viele Betroffene und ihre Familien in einen Strudel verwirrender und beängstigender Fragen: Wie soll ich als Betroffene oder Betroffener selbst mit dieser Krankheit leben? Und wer unterstützt mich im Alltag? Wie wird die Familie reagieren? Vieles erscheint deshalb so erschreckend, weil sich die meisten Menschen vorher noch nicht mit diesen Fragen beschäftigt haben.

Demenz ist ohne Frage eine schwere Erkrankung, die das gewohnte Leben vollkommen auf den Kopf stellen kann. Es ist jedoch möglich, auch mit dieser Erkrankung zu leben und weiterhin am Leben teilzuhaben. Wichtig ist, möglichst viel über die Krankheit zu erfahren und sich mit allen Anzeichen und Erscheinungsformen auseinander zu setzen.

Die hier zusammengestellten Informationen sollen Interessierte dabei unterstützen, sich Hilfe zu holen und weiter zu informieren: Mehr als 3.000 konkrete Unterstützungsangebote sind in der Online-Datenbank der Landesinitiative zusammengestellt, und zwar unter dem Stichwort „Unterstützungsangebote bei Demenz in Familien, Freundeskreis und Nachbarschaft“. Diese Datenbank basiert in erster Linie auf den Recherchen der Demenz-Servicezentren und der Informations- und Koordinierungsstelle im KDA.

Zusätzlich zur Datenbank erläutern noch weitere Hinweise im Abschnitt „Unterstützungsangebote“ , wie Sie vorgehen, wenn Sie etwa ärztliche Unterstützung, eine Beratung, spezielle Betreuungsangebote oder eine Pflegeeinrichtung suchen.

Nutzen Sie diese Angebote und suchen Sie den Kontakt: Denn eines ist klar: Menschen mit Demenz benötigen eine Begleitung meist rund um die Uhr. Doch niemand kann auf Dauer allein diese Unterstützung geben ohne an eigene Grenzen zu stoßen.