26.02.2010
Fachtagung "Allein leben trotz Demenz"
Gerade für ältere Menschen -auch für jene mit einer Demenz- hat der Verbleib in der eigenen Wohnung einen hohen Stellenwert. Doch wie sollen sich Nachbarn, der wohnortnahe Handel, Ämter, Polizei und Feuerwehr, gegenüber Menschen, die an einer Demenz leiden, verhalten, wenn es sonst keine anderen Ansprechpartner gibt? Was können sie tun, um die Betroffenen zu unterstützen?
Im Rahmen eines dreijährigen Modellprojekts unter dem Titel "Allein lebende Demenzkranke- Schulung in der Kommune" hat die Deutsche Alzheimergesellschaft die Thematik in Form von Interviews und Analysen untersucht. Die Ergebnisse liegen jetzt vor und sind in einem Handbuch zusammengefasst, ergänzt durch Schulungsmaterialien und Unterstützungskonzepte für allein lebende Menschen mit einer Demenz.
Die Deutsche Alzheimergesellschaft wird auf einem Fachforum am 15.4.2010 in Berlin das Handbuch erstmals der Öffentlichkeit vorstellen und lädt Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Pflegefachkräfte sowie alle sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Sozial- und Gesundheitswesen ein, mit Fachreferenten aus der Politik, der Forschung und den Gesundheitsverbänden über die Projektergebnisse zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Handbuch ist ab dem 15.4. 2010 für 10 Euro auch als Buch und DVD erhältlich ("Allein leben mit Demenz. Herausforderung für Kommunen").
Anmeldung bis zum 25.3.2010 erbeten bei:
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., Frau Saskia Weiß, Friedrichstr.236, 10969 Berlin, Tel.: (030) 259 37 95 17, Fax: (030) 259 37 95 29, e-mail: saskia.weiss@deutsche-alzheimer.de
Weitere Informationen zum Projekt sowie das Tagungsprogramm finden Sie hier:
http://www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=157#c892




